Kassengesetz.de

Als "bargeldintensiver Betrieb" steht man im Fokus der Betriebsprüfung. Das liegt einfach daran, dass es bei diesen Unternehmen aus Sicht der Finanzverwaltung am einfachsten ist, Gelder unversteuert zu lassen. Indem diese Beträge einfach nicht in die Kasse oder das Abrechnungssystem eingebucht werden.

Betroffen hiervon sind Tankstellen, Waschstraßen, Taxen, Friseure, gastronomische Betriebe, Kioske, Apotheken und andere Handelsunternehmen. Wer pro Jahr 750.000 EUR Umsatz über eine Registrierkasse erfasst, darf sich über eine Steuernachzahlung im dreijährigen Prüfungszeitraum von "nur" 22.050 EUR freuen, falls bei der Kassenführung erhebliche Mängel festgestellt wurden. Das entspräche in etwa einer Zuschätzung zum Minimalwert von 2%. Das kann für viele Unternehmen existenzbedrohend sein. 
Weiterführende Hilfe finden Sie in den Veröffentlichungen unter "INFORMATIONEN".

Zwar führen auch Arztpraxen Handkassen, jedoch sind die hier erfassten Einnahmen im Vergleich zu Handelsunternehmen minimal.  Um ein Vielfaches kleiner sind also auch die Risiken aus einer Betriebsprüfung.

Mit der Themenseite Kassengesetz.de wollen wir Ihnen einen Überblick über unsere Beiträge und Veröffentlichungen zu dem Thema Kassenbuchführung geben.

 

Die Verfügung des Bundesfinanzministeriums vom 14.11.2014 zu den GoBD können Sie hier mit Klick auf das Icon PDF herunterladen

NEU: Der Gesetzesentwurf vom 13.7.2016 für das Kassengesetz ("Entwurf eines Gesetzes zum Schutz vor Manipulation an digitalen Grundaufzeichnungen") finden Sie hier. WICHTIG: Für Kassen-Nachschau und BSI-Zertifikat neuer Termin 1.1.2020 (zuvor 2019)

Als Referentenentwurf vom 18.3.2016 die Technische Verordnung zum Kassengesetz. Diese ist eher für Kassenhersteller interessant, welche sich um die Zertifizierung Ihres Systems bemühen müssen

 

Im Kern wird das Insika Verfahren verworfen und anstelle dessen das Zertifizierungsverfahren über das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnologie ("BSI") geregelt. Die Beschlussvorlage äußert sich auch zu der  ab 1.1.2018 (zuvor 1.1.2020 !) geltenden Kassen-Nachschau. Dann kann die Aussenprüfung ohne Terminvereinbarung Kassensysteme "vor Ort" prüfen und notfalls auch die Privaträume des Unternehmers gegen dessen Willen betreten. Werden dabei Unregelmäßigkeiten festgestellt, kann diese Prüfung sofort in eine normale Betriebsprüfung übergehen. Deshalb ist es wichtig, schon heute 100% ordnungsgemäß zu arbeiten.

 

Beachten Sie bitte das jeweilige Erscheinungsdatum und den damit verbundenen ggf. älteren Rechtsstand.  Und wie immer bei hochkomplexen Themen: Keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit. Fragen Sie uns, dafür sind wir da!


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